„Es werde Licht“ – Gesamtwehrdienst zur Einsatzstellenbeleuchtung bei der FF Kirchweyhe

Am vergangenen Mittwoch fand der allmonatliche Gesamtwehrdienst der Freiwilligen Feuerwehr Kirchweyhe statt. Unter der Leitung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Torben Salz und des Gruppenführers der 2. Gruppe, Robert Dömland, stand das Thema „Ausleuchten von Einsatzstellen“ im Mittelpunkt.
Der Ausbildungsdienst fand auf dem Grundstück in der Hufschmiedstraße statt, auf dem künftig die neue Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Kirchweyhe stehen wird. Bei völliger Dunkelheit bot der Ort ideale Bedingungen, um die verschiedenen Möglichkeiten der Feuerwehr zur Beleuchtung von Einsatzstellen zu demonstrieren.
Zu Beginn wurde eine Übersicht der verschiedenen Leuchten gegeben, die auf den Fahrzeugen der Feuerwehr vorhanden sind. Hierzu gehören unter anderem Verkehrswarnleuchten, Milwaukee Akku-Leuchten, Anhaltestäbe, Adalit-Lampen sowie Handlampen und Maglites mit Leuchtkegel. Ein besonderer Fokus lag auf den Unterschieden zwischen Halogen- und LED-Leuchtmitteln, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben.
Im Anschluss wurden die Ausleuchtungstechniken der Fahrzeuge im Detail erläutert. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchweyhe verfügt unter anderem über eine Fahrzeug- und Umfeldbeleuchtung, den fest montierten Lichtmast auf dem MLF sowie den Arbeitsstellenscheinwerfer des LF8. Besonders hervorzuheben ist, dass das LF8 zusätzlich mit zwei mobilen 1000-Watt-Flutlichtstrahlern ausgestattet ist, die mit einem Stromerzeuger betrieben werden. Der Aufbau dieser Strahler erfolgt mithilfe einer Aufnahmebrücke und eines Stativs. Hierbei wird großer Wert darauf gelegt, dass die Strahler im richtigen Winkel positioniert werden, um eine möglichst große Fläche auszuleuchten und Schatten zu minimieren.
Ein weiterer Bestandteil des Ausbildungsdienstes war die Vorstellung des Lichtmast-Anhängers unseres stellvertretenden Ortsbrandmeisters. Dieser Anhänger, der im Einsatzfall zur Verfügung steht, kann hydraulisch auf eine Höhe von bis zu 15 Metern ausgefahren werden. Mit insgesamt sechs Scheinwerfern à 2000 Watt kann der Lichtmast präzise ausgerichtet werden, um die Einsatzstelle optimal zu beleuchten.
Der Ausbildungsdienst verdeutlichte eindrucksvoll die vielseitigen Möglichkeiten, die den Kirchweyhe Brandschützern im Bereich der Einsatzstellenbeleuchtung zur Verfügung stehen. Er zeigte auf, wie die verschiedenen Lichtquellen und -techniken effektiv eingesetzt werden können, um eine sichere und zielgerichtete Arbeit bei Einsätzen zu gewährleisten.